Zusammenfassung: Kritiker warnen, die Initiative schränke die sicherheitspolitische Kooperation ein und mache die Schweiz zur "Trittbrettfahrerin" Europas. Die verfassungsrechtliche Fixierung könnte auch indirekte Verteidigungszusammenarbeit erschweren. Die Befürworter halten dagegen: Die Initiative verbiete Bündnisse, nicht die Landesverteidigung.
Roger de Weck formulierte es pointiert: "Die Schweiz war der Trittbrettfahrer der Trittbrettfahrer. Wo die Europäer für ihre Sicherheit selbst aufkommen müssen, werden sie das helvetische Parasitentum nicht ewig hinnehmen." [1]
Die ETH-Studie zeigt: 53% befürworten NATO-Annäherung, 32% einen Beitritt [2].
Beide Länder gaben ihre Neutralität nach dem russischen Angriff auf und traten der NATO bei. Dies zeigt: In der aktuellen Sicherheitslage wird Bündnisfreiheit zunehmend als Risiko wahrgenommen [3].
[1] NZZ (2022). Roger de Weck zur Neutralität. [Open Access]
[2] VBS (2025). Studie Sicherheit 2025. [Open Access]
[3] swissinfo.ch (2022). Neutrale Staaten und NATO. [Open Access]
[4] neutralität-ja.ch (2024). Argumentarium. Hinweis: Positionspapier des Initiativkomitees
Letzte Aktualisierung: März 2026