Zusammenfassung: Die Neutralitätsinitiative wird von einer breiten parteiübergreifenden Koalition abgelehnt -- von SP über FDP und Die Mitte bis zu Grünen und GLP. Auch der Bundesrat, Wissenschaftler (CSS ETH) und Thinktanks (foraus) positionieren sich dagegen. Die SVP ist die einzige grosse Partei, die die Initiative befürwortet.
| Partei | Position | Kernargument |
|---|---|---|
| SP | Nein | "Pro-Putin-Initiative"; Sanktionsverbot untergräbt Menschenrechtspolitik [1] Positionspapier der SP |
| FDP | Nein | Wirtschaftliche Risiken, 175 Jahre flexible Neutralität [2] |
| Die Mitte | Nein | Kompromissversuch via Gegenvorschlag gescheitert [3] |
| Grüne | Nein | Isolation statt Kooperation [2] |
| GLP | Nein | Flexibilität zentral für kleinen, vernetzten Staat [4] Positionspapier der GLP |
| SVP | Ja | Erfolgsmodell, Identität, Souveränität [5] Positionspapier der SVP |
Der Bundesrat empfiehlt Nein. Bundesrat Cassis: "Eine Versteinerung würde ihre Stärke untergraben." (Siehe Position des Bundesrats) [8]
[1] SP Schweiz (2024). Stellungnahme. Positionspapier der SP
[2] SRF (2026). Nationalratsdebatte. [Open Access]
[3] NZZ (2026). Mitte scheitert mit Gegenvorschlag. [Open Access]
[4] GLP (2024). Stellungnahme. Positionspapier der GLP
[5] SVP Schweiz (2024). Stellungnahme. Positionspapier der SVP
[6] VBS (2025). Studie Sicherheit 2025. [Open Access]
[7] foraus (2024). Kooperative Neutralität -- 7 Empfehlungen. Hinweis: Thinktank-Analyse
[8] NZZ (2025). Cassis zur Neutralität. [Open Access]
[9] neutralität-ja.ch (2024). Argumentarium. Hinweis: Positionspapier des Initiativkomitees
Letzte Aktualisierung: März 2026